Kulinarische Geschichten

Im Landkreis Mayen-Koblenz

Beeren – So köstlich

Sie sind süß, sauer, gesund und haben die Menschheit seit jeher begleitet: Beeren. Schon unsere Vorfahren, die Jäger und Sammler, wussten um die Kraft der kleinen Früchte. Sie waren nicht nur eine leicht zugängliche Nahrungsquelle, sondern auch natürliche Apotheken. Holunderbeeren beispielsweise lindern Erkältungen und stärken die Abwehrkräfte. Zudem waren die Beeren eine wichtige Quelle für Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien und Energie.

Heute erfreuen wir uns immer noch wie unsere Vorfahren über köstliche Beeren. Die Geschmacksrichtungen sind so unterschiedlich wie das Aussehen der Beeren: Himbeeren, schwarze und rote Johannisbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Blaubeeren, Erdbeeren – mal dominiert die Säure wie bei den Johannisbeeren während Erdbeeren eher mit ihrer Süße punkten können. Eines ist den Beeren jedoch gemeinsam: Es lässt sich Vielfältiges daraus zaubern. Kuchen, Torten oder feine Desserts, die Auswahl ist groß.

Torffreie Erde von Presto Humus

Erdbeeren auf dem Balkon, Johannisbeeren im Garten – wer selbst pflanzt, weiß, was er isst. Doch damit die Pflanzen gedeihen, brauchen sie den richtigen Boden. Hier kommt Presto Humus (https://presto-humus.de/de/) ins Spiel. Das Unternehmen aus Kobern-Gondorf setzt seit Jahrzehnten auf torffreie Erde und ist damit Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Im Laufe der Zeit hat das Unternehmen seine Produkte entwickelt und verfeinert und bietet heute eine breite Auswahl an Erden und Mulchen an.

Im Kreis Mayen-Koblenz können Bürger ihre Grünabfälle kostenlos an Sammelstellen abgeben. Presto Humus verwandelt diese in wertvolle Erde – ein perfektes Beispiel für Kreislaufwirtschaft. „Aus Rindenhumus, Holzfasern und Grüngutkompost entsteht bei uns hochwertige Pflanzerde ganz ohne Torf“, erklärt Alexandra Menge, Leitung Kommunikation/Marketing & Vertrieb Fachhandel bei Presto Humus. Torf ist in Erden oft enthalten, um die Feuchtigkeit zu halten. Das Problem: Mit dem Torfabbau werden auch die Moore verkleinert, die eine wichtige Lebensgrundlage für viele Tiere und Pflanzen sind. Außerdem speichern Moore viel Kohlendioxid, das durch den Abbau wieder freigesetzt wird. Auch torffreie Erde kann Feuchtigkeit speichern, doch dafür sind Zusatzstoffe nötig. Bei Presto Humus sind es  mineralischen Zuschlagstoffen wie Quarzsand, Bims oder Lava. „In der Eifel haben wir diese Rohstoffe und uns mit den Jahren eine große Expertise aufgebaut“, erklärt Menge. Es benötigt schon einiges an Fachwissen, damit torffreie Erde genauso gut verwendet werden kann wie torfhaltige.

Nicht nur Großkunden profitieren: Im Werksverkauf in Plaidt können auch Privatpersonen torffreie Erde kaufen – vom 5-Liter-Beutel bis zum 1.000-Liter-Big-Bag. Ein kleines Sortiment an Pflanzen, die in torffreier Erde kultiviert wurden, rundet das Angebot ab. „Unsere Kunden freuen sich über dieses besondere Sortiment“, sagte Alexandra Menge.

Macaroniversum

Sind die Pflanzen gut gewachsen, geht es an die Ernte. Köstliches lässt sich aus den Beeren zubereiten. Bei Theresa Dehen aus Hatzenport spielen Beeren eine besondere Rolle. Sie ist Konditormeisterin, begeistert sich für Macarons und hat 2023 ihr Macaroniversum (https://macaroniversum.de/) gegründet. Der Weg in die Selbständigkeit bedeutet für Dehen, ihre Leidenschaft ausleben zu können, genau das zu produzieren, was sie will. „Macarons machen einen fröhlich“, lacht Theresa Dehen. „Galaktische Schokoladenträume“, Fruchtexplosion im Sternenrausch“ oder „Gewürznebel in der Milchstraße“, nennt sie ihre Kreationen.

Ursprünglich kommt das Mandelgebäck aus Italien. Katharina von Medici soll das Rezept im 16. Jahrhundert nach Frankreich gebracht haben. Auch bei uns erfreut sich das feine Gebäck großer Beliebtheit. Ein feiner Crunch beim Biss in das Gebäck, dann kommt die Creme und zergeht auf der Zunge – Süßes kann so köstlich sein!

Die Zutaten für den Teig sind eigentlich völlig unspektakulär: Mandeln, Zucker und Eischnee. Doch aus diesen Zutaten perfekte Macarons zuzubereiten, ist eine hohe handwerkliche Kunst. Sie liegt darin, bei der Teigzubereitung, genau die richtige Konsistenz zu erreichen: „Ist der Teig zu feucht, bekommt der Baiser Risse, ist er zu trocken, glänzt der Baiser nicht so schön“, erklärt die Konditorin. Theresa Dehen spielt mit den Aromen, denn das Zusammenspiel der unterschiedlichen Zutaten muss stimmen. Der Teig habe sehr viel Zucker, da müsse man etwas entgegensetzen. Die Säure von den Beere passe gut, erklärt sie. Himbeeren, schwarze Johannisbeeren, Passionsfrucht, Quitte oder Orangen – Dehen liebt die Vielfalt der Früchte und paart sie mit Schokolade. Eine perfekte Verbindung, wie sie findet: „Ich versuche immer, etwas Neues zu entwickeln“. Gleiches gilt für ihre Torten, denn die Konditorin stellt nicht nur Macarons her, sondern auch Torte für verschiedene Anlässe. Hochzeit, Geburtstag, Taufe – Theresa Dehen sorgt für Geschmacksexplosionen. Ihr Wissen gibt sie inzwischen in Kursen in ihrer Backstube weiter. „Beerenmacarons – die süße Kunst der Perfektion“ ist einer dieser Kurse, den sie für die Obst- und Beerenwoche anbietet. In rund vier Stunden führt Dehen die Teilnehmer in die faszinierende Welt der Macarons ein, einige Tipps inklusive.

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